Schwarzer Tresen 26.07.2017

Klimabewegung im deutschsprachigen Raum. Wo sie herkommt und wo sie hin will?

Schon seit Beginn der Zivilisation stehen Mensch und Natur im Konflikt. Mit dem Wandel unseres Klimas hat dieser heute globale Dimensionen erreicht, deren Außmaße noch längst nicht absehbar sind.

Zu jeder Zeit gab es Menschen, die lokal und regional gegen den Abbau von Kohle und ihre Folgen gekämpft haben. Der monopolistische oder kolonialistische Hunger nach Brennstoffen kapitalistischen Wachstumsstrebens führt unweigerlich zu ökologischen Katastrophen und sozialer Ungleichheit. Vertreibung, Ausbeutung von Arbeiter*innen und Verfolgung von Kritiker*innen und Aktivistis sind Ausdruck dieser reprssiven Machtstrukturen.
Mit Auswirkungen auf das Leben aller zeigt sich am Klimawandel heute die Verwobenheit unserer Kämpfe gegen Herrschaft und die Notwendigkeit zu handeln. Die wachsende Klimabewegung im deutschsprachigem Raum ist nur ein Beispiel für den Widerstand. Unsere Solidarität im gemeinsamen Kampf für Freiheit und Gleichheit kennt keine Grenzen. Die Aktionen vor unserer Haustür stehen auch und vor allem im Zeichen der Klimagerechtigkeit, denn die unmittelbaren Konsequenzen des Klimawandels treffen nicht die Verursacher in den sogenannten Industieländern, sondern vor allem die Menschen im politischen Süden.

Der Raubbau für fossile Brennstoffen ist nicht mehr zeitgemäß und nicht mehr zu rechtfertigen! Der Mythos vom “Klimaschutzland” Deutschland gehört ins Land der Märchen.
In Zeiten wachsender Proteste wollen wir die Ursprünge der hiesigen Klimabewegung ergründen und Hintergründe vorstellen. Über aktuelle Aktionsformen sollen Perspektiven und Möglichkeiten der libertären Bewegung diskutiert werden.

Der Vortrag wird von ausgeCO2hlt gehalten, die sich als klimapolitische Gruppe in der Region für den sofortigen Braunkohleausstieg einsetzt.

Theke 19:00 Uhr und Vortragsbeginn 19:30 Uhr im AZ Mülheim